Die 3. Dimension des Kinos kommt in der Region  an, das digitale 3D-Kino erweitert die Handlung in den Zuschauerraum. 2 Säle in Alsdorf und Aachen wurden nun für 100.000€ pro Saal auf die neue 3D Technik umgerüstet, Zwei weitere werden folgen. Das Publikum kann die Neuerung  im Atrium des Alsdorfer Cinetower und im Aachener Eden-Palast erleben.

Aktuell laufen die 3D-Versionen von «Ice Age» sowie des Horrorfilms «My Bloody Valentine» an beiden Orten an. Weitere geplante 3D-Starttermine sind der Realfilm «Final Destination 4» am 3. September und James Camerons «Avatar» am 17. Dezember.

Solange es klassisch 2D bleibt, ist auf der Leinwand kein Unterschied zu sehen. Der digitale Film sieht genauso aus wie der vom 35mm-Film projizierte, er klingt nur etwas besser. Man muss schon in den Vorführraum des Alsdorfer Stammhauses der Kinofamilie Stürtz gehen, um die Zukunft zu sehen. Hier steht neben der massiven metallischen 35mm-Maschine von Bauer, die schon Jahrzehnte auf dem Buckel hat, ein Hightech-Kasten, ein 2K-Digitalprojektor.

Das ganze hat jedoch auch für den Zuschauer seinen Preis, zum um 1,50 Euro erhöhten Eintrittsgeld muß ein «Brillengeld» von 1,50 Euro bezahlt werden.

Quelle: AZ-Web

Wie wird aus 2D - 3D?

Ein 3D-Bild entsteht, wenn das linke und das rechte Auge ein Bild aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Das menschliche Gehirn macht daraus ein dreidimensionales Bild. Damit das aber im Kino funktioniert, muss man das Gehirn „überlisten“, denn damit das funktioniert, darf das linke Auge das rechte Bild nicht sehen und umgekehrt.

Kinos werden mit digitalen Projektoren ausgestattet, die zwei Objektive besitzen, die voneinander den gleichen Abstand haben wie ein menschliches Augenpaar. Dann muss das links projizierte Bild in das linke Auge und das rechts projizierte in das rechte Auge gelangen. Um das möglich zu machen, gibt es drei neue Verfahren, die mit den alten Rot-Grün-Brillen nichts mehr zu tun haben.

Bei Brillen mit Polarisationsfiltern wird einer der beiden Filter um 90 Grad gedreht. Auch die Objektive bekommen diese Filter. Dadurch wird das Projektionslicht so beeinflusst, dass elektromagnetische Welle nur in eine Richtung schwingen. Entweder waagerecht oder senkrecht. So kommt der Film auch auf je nur einem Auge an. Diese Variante ist sehr farbecht, aber teuer. Infitec heißt ein anderes von Dolby entwickelte Verfahren. Bei dieser Variante werden Bilder für das linke und rechte Auge in unterschiedlichen Wellenlängen projiziert. Dies funktioniert über sogenannten Interferenzfilter, die in der Brille sind.

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Eine Antwort zu “Kino in 3D”
  1. kino 3D fan sagt:

    Auf http://www.kinos3d.de kann ein 3D Kino in der Nähe gesucht werden!

  2.  
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