Das primäre Ziel der Aktion “Licht aus!” (es geht darum, dass möglichst viele Haushalte am Samstag abend um 8 für 5 Minuten das Licht ausschalten) ist zwar die gemeinsame Pflege der kollektiven Klimahysterie, tatsächlich könnte damit aber das Gegenteil erreicht werden: Experten warnen jetzt vor großflächigen Stromausfällen, wenn zu viele Stromverbraucher mitmachen. Je nach Umfang der automatischen Netzabschaltungen kann es dabei mehrere Stunden dauern, bis die Versorgung wieder hergestellt werden kann.
Sorge bereitet den Netzbetreibern insbesondere, dass sich immer mehr
Großverbraucher der Lichtaus-Aktion anschließen wollen, darunter die Konzernzentralen von BMW , Porsche , Bosch, Deutscher Telekom und T-Mobile. Auch soll die Außenbeleuchtung zahlreicher berühmter Bauwerke für fünf Minuten ausgestellt werden, etwa beim Kölner Dom, dem Berliner und dem Erfurter Dom, beim Schloss Neuschwanstein, beim Heidelberger Schloss, dem Brandenburger Tor, der Alten Oper und bei der “Zeil” in Frankfurt am Main.
Macht mit bei unserem Voting…
“Bleibt nach all den Gegenmaßnahmen eine größere Überlast bestehen, würden die automatischen Sicherungssysteme dafür sorgen, dass Übertragungsleitungen und damit auch großflächig Netzkunden abgeschaltet werden”, sagte Joachim Vanzetta, Leiter der RWE Netzzentrale in Brauweiler. “Ein möglicherweise großflächiger Stromausfall ist dann nicht mehr auszuschließen.”
Wissenschaftler sehen diese Sorgen als berechtigt an: “Ganz unkritisch ist das Unterfangen nicht - alles hängt davon ab, wie viele Menschen mitmachen”, sagte Stefan Tenbohlen vom Institut für Energieübertragung und Hochspannungstechnik der Universität Stuttgart.
Quelle: spiegel.de
Foto: Lights Out London
Tags: Klima, Klimahysterie, Licht aus, Lichtaus-Aktion, Selfkant, Stromausfall











Einträge (RSS)
Mal was interessantes zum Thema Klimahysterie und Ökostrom…
“Nach dem Berliner Webhoster Strato ist nun auch 1&1 auf «grünen Strom» umgestiegen. Andere Rechenzentren heizen ihre Büros mit der Abwärme der Server. Selbst Google investiert in erneuerbare Energiequellen.
Die 40.000 Server in den Rechenzentren von 1&1 verbrauchen nach Angaben von Vorstandsmitglied Achim Weiss jährlich 50 bis 60 Gigawattstunden Strom. Seit dem 1. Dezember nutzt 1&1 nur noch Strom aus Wind- und Wasserkraft sowie aus Sonnenergie.
Der Umstieg bedeute eine Einsparung von annähernd 30.000 Tonnen Kohlendioxid im Jahr. Nach dem Start in Deutschland plant 1&1 nach Angaben Maurers im nächsten Jahr auch in seinem US-Rechenzentrum in Kansas den Umstieg auf Ökostrom.
Die Betreiber von Rechenzentren befinden sich dabei in einem Wettlauf mit der immer stärker anschwellenden Datenflut. Bis 2010 soll sich die weltweite Menge der jährlich produzierten digitalen Daten nach einer Schätzung des Marktforschungsinstituts IDC auf 988 Exabyte versechsfachen, das sind 988 Milliarden Gigabyte. Entsprechend weitreichende Initiativen sind notwendig, um den Beitrag der IT-Branche zur globalen Erwärmung einzudämmen. (Peter Zschunke/AP) ”
http://www.netzeitung.de/internet/835210.html
Besser noch als diese populistische Bild-Aktion ist: Licht an - aber richtig.